Lagerhalle – Mieten oder selber bauen? 5 Tipps um die Lagerhallengröße zu bestimmen

In vielen Wirtschaftszweigen ist die Bereitstellung von Lagerkapazitäten unabdingbar. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Einsatz von Sandwichplatten als Dach- oder Sandwichplatten als Wand- Element bietet hier der sogenannte Leichthallenbau kostengünstige Gestaltungsmöglichkeiten.

Doch vor dem eigentlichen Bau der Halle, und Fragen nach den richtigen Längen und Profilen von Sandwichplatten oder der Auswahl von Energiesparbodenplatten muß zunächst die Hallengröße, bzw. der Platzbedarf der benötigten Lagerhalle ermittelt werden.

In unserer Miniserie "Lagerhalle – Mieten oder selber bauen?" geben wir Ihnen praktische Tipps und Informationen und helfen Ihnen, die richtige Lösung für Ihr Lagerproblem zu finden.

Selbstverständlich sollte als erstes die durchschnittliche Größe und Funktion der Lagerobjekte berücksichtigt werden. Lagern Sie beispielsweise hauptsächlich Maschinen oder Fahrzeuge aus dem landwirtschaften Bereich, so muß neben dem eigentlichen Abstellplatz ebenso ein Ein- und Ausfahren und das Rangieren der Fahrzeuge bedacht werden. Mit Simulationssoftware können Sie Lagersituationen darstellen, untersuchen und Vorhersagen zur Effizienz Ihrer Hallengröße machen. Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen hier zur Verfügung

(1) Kommerzielle Simmulationssoftware für Logistik und Produktionslösungen

Beispiele:

  • Simplan
  • iSILOG

Vorteile: Mit dem Kauf einer Lizenz für die Software sind in der Regel Beratung und Training verbunden. Die Verlässlichkeit der ermittelten Simmulationsdaten ist sehr hoch.

Nachteil: Hohe Investition für die Softwarelizenz – bis zu vielen Tausend Euros kommen da schon zusammen.

(2) Open Source bzw. kostenlose Simmulationssoftware

Beispiel:

  • wirth-sim

Vorteil gegenüber kommerzieller Simulationssoftware: keine Kosten.

Nachteil: In der Regel kein Service, keine Wartung oder Hotline vorhanden.

(3) Allgemeine CAD oder Grundrissprogramme

Beispiele:

  • Hobby Constructor Plus (Data Becker)
  • Ashampoo 3D CAD Architecture (Ashampoo GmbH)
  • Google SketchUp (Goole Inc.)

Vorteile: Individuell Anpassbar, branchenunabhängig, kostengünstig

Nachteil: Keine Spezielle Ausrichtung auf Lagerlogistische Simulation

Hier ist insbesondere Google Sketchup hervorzuheben, da die Einsteigerversion zum einem kostenlos zur Verfügung steht und zum anderen der Einsatz sehr leicht zu erlernen ist. Die Simulationen können desweiteren sogar in Google Earth mit eingebunden werden und bieten daher erweiterte Planungsmöglichkeiten. Selbstverständlich können Branchendetails, in unserem Fall also das Verwenden von bestimmten Sandwichplatten oder besondere Profile und Materialien nicht berücksichtigt werden.

(4) Ermittlung im Dialog mit einem Serviceanbieter

Neben der digitalen Ermittlung bietet sich die Zuhilfenahme eines speziellen Dienstleisters an, der mit Ihnen zusammen die Lagerhallengröße plant. Mögliche Servicepartner sind beispielsweise

  • Architekten
  • Ingenieure
  • Bauzeichner
  • Technische Zeichner

Die Kosten für die Planung der Lagerhallengröße sind recht unterschiedlich und natürlich vom Stundensatz des jeweiligen Servicepartners abhängig.

(5) Direkte Planung mit dem Hallenbauer

Panel Sell beispielsweise bietet neben der Lieferung von Sandwichplatten und anderem Baumaterial auch die komplette Planung und Umsetzung von Lagerhallen. Der Vorteil liegt auf der Hand. Durch die zentrale Ausführung aller dazu gehörigen Maßnahmen wird gewärleistet, dass die Projektierung von A bis Z durchgeplant und auf Ihr Logistikproblem optimiert ist.

Kennen Sie weitere Möglichkeiten, um Größen von Lagerhallen zu ermitteln?

Sollten Sie an einer Direktplanung und Umsetzung Ihrer Lagerhalle durch panel sell interessiert sein, oder benötigen Sie eine allgemeine Beratung über Sandwichplatten, Sandwichpaneele oder Hallenbau, so freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme

Für Lesemuffel gibt es diese Artikel auch als Podcastfolge auch herunterladen als MP35 Tipps zur Größenbestimmung von Lagerhallen