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Sandwichplatten Dach

Sandwichplatten für das Dach vereinen Dachdeckung und Wärmedämmung in einem Bauteil. Die gedämmten Dachpaneele eignen sich für Hallen, Garagen, Carports und Wohngebäude. Wählen Sie aus verschiedenen Stärken und Farben – unsere Lagerware ist sofort verfügbar.

Vorteile von Sandwichplatten für das Dach

Dach-Sandwichplatten bieten gegenüber herkömmlichen Dachkonstruktionen entscheidende Vorteile. Die Montage erfolgt in einem Arbeitsschritt: Sie befestigen die Paneele direkt auf der Unterkonstruktion und haben gleichzeitig eine gedämmte, wetterfeste Dachhaut.

Schnelle Montage: Große Paneellängen bis 24 Meter reduzieren die Anzahl der Stöße. Ein erfahrenes Team deckt mehrere hundert Quadratmeter pro Tag ein.

Effektive Dämmung: Der PIR-Kern erreicht sehr gute U-Werte. Bereits 40 mm Dämmstärke genügen für unbeheizte Gebäude, 100 mm erfüllen hohe energetische Anforderungen.

Hohe Tragfähigkeit: Das Hochsicken-Profil versteift die Paneele und ermöglicht große Spannweiten zwischen den Pfetten. Die Platten tragen ihr Eigengewicht sowie Wind- und Schneelasten zuverlässig ab.

Langlebigkeit: Verzinktes Stahlblech mit Polyester-Beschichtung schützt vor Korrosion und UV-Strahlung. Bei fachgerechter Montage halten Sandwichplatten mehrere Jahrzehnte.

Welche Stärke für welches Dach?

Die richtige Dämmstärke hängt vom Einsatzzweck ab. Je dicker der Kern, desto besser die Wärmedämmung – aber auch desto höher das Gewicht und der Preis.

Dämmstärke U-Wert (ca.) Empfohlene Anwendung
40 mm 0,54 W/m²K Carport, Gartenhaus, unbeheizte Lager
60 mm 0,37 W/m²K Werkstatt, Lagerhalle mit moderater Temperierung
80 mm 0,28 W/m²K Beheizte Hallen, Produktionsgebäude
100 mm 0,22 W/m²K Wohngebäude, Gebäude mit hohen Dämmvorgaben
120 mm 0,19 W/m²K Niedrigenergie-Standard, Kühlhäuser

Für die meisten Gewerbebauten ist eine Stärke von 60 bis 80 mm wirtschaftlich sinnvoll. Bei Wohnnutzung oder beheizten Räumen empfehlen wir mindestens 100 mm.

Aufbau unserer Dach-Sandwichplatten

Unsere Dachpaneele bestehen aus drei Schichten, die werkseitig fest miteinander verbunden sind:

Außenschale: Verzinktes Stahlblech (0,5 mm) mit Polyester-Beschichtung (25 μm). Die Hochsicken sorgen für Stabilität und leiten Regenwasser zuverlässig ab.

Dämmkern: Polyisocyanurate (PIR) mit hervorragenden Dämmeigenschaften. PIR ist leicht, formstabil und erreicht bessere U-Werte als herkömmliches Polyurethan. Für Brandschutzanforderungen bieten wir alternativ Steinwolle-Kerne an.

Innenschale: Verzinktes Stahlblech mit Polyester-Beschichtung. Die Innenseite ist in der Regel heller (RAL 9002) für eine freundliche Optik im Innenraum.

Die Paneele werden über eine Überlappungslasche miteinander verbunden. Diese überdeckt die Hochsicke des angrenzenden Elements und sorgt für einen wasserdichten Stoß.

Technische Daten

Eigenschaft Wert
Nutzbreite 1.000 mm
Längen 2.000 – 14.000 mm (Lagerware), bis 24.000 mm (Maßproduktion)
Außenschale Stahlblech 0,5 mm, verzinkt, Polyester 25 μm
Innenschale Stahlblech 0,5 mm, verzinkt, Polyester 25 μm
Dämmkern PIR (λ = 0,023 W/mK)
Gewicht ca. 10–14 kg/m² (je nach Stärke)
Mindestdachneigung 5° (bei Querstößen 7°)
Brandverhalten B-s2, d0 (PIR) / A2-s1, d0 (Steinwolle)

Montage von Dach-Sandwichplatten

Die Verlegung erfolgt auf einer Unterkonstruktion aus Stahl oder Holz. Der Pfettenabstand richtet sich nach Dämmstärke, Schneelast und Spannweite – in der Regel zwischen 1,5 und 3,0 Metern.

Verlegerichtung: Beginnen Sie an der windabgewandten Seite und arbeiten Sie entgegen der Hauptwetterrichtung. So zeigen die Überlappungen vom Wind weg.

Befestigung: Verwenden Sie Bohrschrauben mit Dichtscheibe. Die Verschraubung erfolgt im Hochsickenbereich, nicht in der Tiefsicke. Pro Auflager sind je nach Windlast 2 bis 3 Schrauben erforderlich.

Querstöße: Bei Paneellängen, die nicht ausreichen, müssen Sie einen Querstoß ausführen. Entfernen Sie dazu am oberen Paneel die Innenschale und den Dämmstoff im Überlappungsbereich. Das obere Paneel überlappt das untere, damit Wasser abfließen kann.

Für eine ausführliche Anleitung empfehlen wir unseren Montage-Ratgeber

Häufige Fragen zu Dach-Sandwichplatten